Stellina
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Hilflos!

Dunkle Gassen, die Straßen spärlich beleuchtet.

Der Wind pfeift, sonst ist alles still.

Der Abend mit meiner Freundin schwebt noch vor meinem geistigen Auge.

Es ist schade, dass wir so weit auseinander wohnen.

Das Klirren von Flaschen, Gelächter und laute Rufe reißen mich aus den Gedanken.

Wieder einmal ein paar ältere Jungs, betrunken.

Nichts ungewöhnliches, dennoch wird mir flau im Magen.

Niemand ist hier, nur die fünf und ich.

Ich drehe mich weg, will nicht, dass sie mich bemerken, doch zu spät.

Sie stolpern auf mich zu.

Der erste nimmt meine Tasche und reißt sie mir aus der Hand.

Handy weg.

Bleibe ruhig, will keinen Stress.

Der Rest der Gruppe kommt auf mich zu.

Ihre Blicke fixieren mich.

Drehe mich um, will weglaufen. Eine Hand umklammert mein Handgelenk.

Panik steigt in mir hoch. Versuche mich zu befreien, schreie.

Weitere Hände packen mich, halten mir Mund und Nase zu, ziehen mich in eine der Gassen.

Bekomme keine Luft. Schwarz vor meinen Augen.

Die Finger lösen sich von meiner Nase, stoßartig atme ich ein und aus.

Ein Messer wird gezückt, an meinen Hals gehalten.

Drohungen prasseln auf mich ein. Spüre die kalte Mauer in meinem Rücken, gegen die ich gepresst werde.

Einer tritt vor mich, nähert sich immer mehr.

Er versucht mich zu küssen, ich muss mich übergeben.

Er stößt sich von mir weg.

Der nächste tritt an seinen Platz, mit dem Messer.

Das Metall glänzt in den jämmerlichen Strahlen der Laternen.

Ich werde auf den Boden geworfen, seine Freunde lachen.

Hilflos, er setzt sich auf mein Becken, spüre, wie sich jemand auf meine Hände stellt.

Bin wehrlos, versuche zu schreien, doch es kommt kein Ton aus meiner Kehle.

Hände fassen mich an, verschwinden unter meinem Pulli.

Gelächter, ich halte es kaum aus.

Will lieber sterben, als weiter zu spüren, wie mich diese dreckigen Finger abtasten, immer fester zupacken.

Eine Faust in meinem Bauch, ich werde ohnmächtig.

Weiß nicht wie viel Zeit vergangen ist, als ich wieder zu mir komme.

Sehe Blut an meinen Händen, Schnitte an den Fingern.

Rappel mich auf, breche wieder zusammen.

Kauere mich in eine Ecke, weine.

Jemand läuft vorbei. Eine alte Frau.

Sie sieht mich, schaut mich abschätzend ab und verschwindet hinter einer Ecke.

Kann mich nicht erinnern, wie ich es nach Hause geschafft habe.

15.2.17 10:23


Außer Kontrolle


Nichts ist mehr, wie es sein sollte. Verloren in einem Wirrwarr aus Gefühlen. Liebe, Wut, Trauer.
Will dass sich die Dinge ändern.
Niemand hört mir zu. Anstatt Verständnis nur Streit, Wut, Hass.
Dünne, rote Linien. Schon fast ein zärliches Gefühl. Wie ich es vermisst habe.
Die Kälte. Dann plötzlich der Schmerz, das Gefühl etwas kontrollieren zu können.
Weiß keinen Ausweg, nicht weiter.
Du scheinst nichts ändern zu wollen, es nciht einmal zu versuchen.
Tauchst auf. Dein Auftritt, der alles nur noch schlimmer, als besser macht.
Bist fertig, Vorhang fällt, Show vorbei.
Alles wieder okay.
Die Lüge springt einen förmlich an, wenn man diesen Satz nur liest.
Ihr klammert euch an diesen Satz, obwohl ihr drei genau wisst, was dahinter steht.
Was bringt dieser ewige Streit?
Schon fast ein halbes Jahr. Stehe zwischen euch, traue mich in keine Richtung zu gehen, aus Angst die anderen zu verlieren.
Wie soll das bloß enden?
Dieser ständige Druck von allen Seiten, aber sie sagen nur, dass ich ja so stark bin.
Woher wollen sie das wissen, kennen mich kaum.
"Mir geht es gut"
Eine Mischung aus Lachen und Weinen steigt in mirhoch, wenn ich Tag für Tag diesen Satz schreibe.
Kurz darauf mir einzubilden, dass es so sei, die Wahrheit.

Mein Leben ein einziges Chaos, außer Kontolle...

15.2.17 10:28


Eiskalt!

Tür auf.
Einen Schritt vor den anderen. Einfach raus.
Der Wind peitscht mir ins Gesicht, es regnet.
Vielleicht ist es auch Schneeregen, ich spüre nichts außer Kälte, muss einfach raus.
Einfach mal Luft schnappen um ein kleines bisschen Freiraum zu spüren.
Nicht dauerhaft im Zwang der Gesellschaft.
Warum geben eigentlich so viele Menschen so viel darum dazu zu gehören?
Ist es nicht auch mal ganz angenehm ein bisschen anders, individuell zu sein?
Aber die anderen nennen würden einen beleidigen, nicht akzeptieren und das widerum hält fast niemand aus.
Eine nie endende Zwickmühle in der wir gefangen sind.
Ich laufe also, den Kopf hoch erhoben über Felder und Wiesen, es ist schön den Regen auf meinem Gesicht spüren.
Meine Hände werden rot und starr von der Kälte, doch es tut so gut, etwas anderes als die erdrückende Heizungsluft und die Stickigkeit in den Räumen des Alltages.
Leider kommt es dem Gefühl, das vom Schneiden entseht nicht annähernd nah, aber immerhin ein bisschen Ablenkung...
Ich bin froh in den Ferien endlich mal etwas anderes zu sehen, als ständig die gleichen öden Fassaden der Häuser und der Schulgebäude.

Liebe Grüße

Stellina <3
15.2.17 10:18


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